Miele

Betrieb teilweise eingeschränkt 

Die Gesundheit der Beschäftigten und der Schutz vor Ansteckung haben auch bei Miele höchste Priorität. Erforderliche Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise werden in einem zentralen Krisenstab bzw. lokalen Krisenstäben festgelegt und koordiniert, berichtete die Miele-Presseabteilung am Freitag auf Nachfrage der „möbel kultur“. So soll der Außendienst der Vertriebsgesellschaft Deutschland bis auf Weiteres keine Händler besuchen, sondern deren Betreuung stattdessen per Telefon und E-Mail gewährleisten. Der technische Kundendienst wird in vollem Umfang aufrechterhalten. Auch die Produktion in den deutschen Werken läuft bislang störungsfrei. Die Maßnahmen für die Vertriebsgesellschaften und Werke außerhalb Deutschlands richten sich nach den jeweiligen behördlichen Anordnungen und sonstigen Erfordernissen. Daher musste im tschechischen Uničov die Produktion bis auf Weiteres gestoppt werden. Die italienische Medizintechnik-Tochter Steelco hat vorsorglich den Betrieb teilweise eingeschränkt, bleibt aber voll lieferfähig und wird in der kommenden Woche voraussichtlich auch wieder in allen Bereichen produzieren. In allen anderen Werken läuft der Betrieb annähernd planmäßig. Ob und gegebenenfalls wann es weitere Einschränkungen geben könnte, wird täglich geprüft.  

Um für möglichst viele Beschäftigte die Arbeit im Home Office zu ermöglichen, werden derzeit mit Nachdruck die Kapazitäten für die mobilen Netzzugänge ausgebaut. Ziel ist, einer Verbreitung des Virus im Unternehmen vorzubeugen und den Betrieb sicherzustellen – aber auch Eltern dabei zu unterstützen, den Ausfall der Schulen und Kitas zu kompensieren. Als zusätzliche Schutzmaßnahme gegen die Ansteckung ganzer Abteilungen ist in Vorbereitung, die Beschäftigten in Verwaltung und Vertriebsinnendienst gruppenweise rollierend ins Home Office zu versetzen. Zudem ist die vorübergehende Verkürzung oder Verlegung individueller Arbeitszeiten möglich.

Zur Situation bei der BSH lesen Sie die Meldung vom Freitag.

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