Schock

Dreifaches Jubiläum in Regen

95 Jahre Firmengeschichte, 40 Jahre Quarzkomposit-Spüle und 40 Jahre Produktion in Regen: Dieses dreifache Jubiläum war für Schock Anlass für ein großes Event am vergangenen Wochenende. 1.500 Gäste u. a. aus der Belegschaft sowie der Lokalpolitik feierten an dem bayrischen Unternehmensstandort unter dem Motto „Schock meets friends“ mit. Aus der Gründerfamilie war sogar Karl Schock dabei.

CEO Ralf Boberg, der über die früheren Investoren CMP zu Schock kam, hob in seiner Jubiläumsrede nochmals den innovativen Spirit des Traditionsunternehmens hervor: „Dieser Geist, mit dem die Familie Schock das Unternehmen zum Innovationsführer in unterschiedlichsten Bereichen gemacht hat, bildet unsere DNA. Das letzte Drittel der 40 Jahre durfte ich live mitgestalten und für diese Zeit bin ich sehr dankbar. Eine Zeit, in der wir uns in der Branche einen Namen gemacht haben und für das Außergewöhnliche abseits der Norm stehen.“

Auch mit Blick auf die Eigentümer hat Schock eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach Übernahme durch Capital Management Partners (CMP) im Dezember 2010 kauften Ende 2016 IK VIII Fonds (IK Investment Partners) das Unternehmen. Nach der Ehrung langjähriger Mitarbeiter und der Präsentation des neuen Heritage-Films endete der offizielle Teil des Jubiläumstages mit der Einweihung der neuen Halle durch Stadtpfarrer Ludwig Limburger. Neben der Feier mit Werks- und Museumsführungen schloss sich eine Jobmesse an.

Die Quarzkomposit-Spüle ist eine Erfolgsgeschichte, die von Jahr zu Jahr an Dynamik gewinnt – so betonte auch CSO Sven-Michael Funck. Heute werden 900.000 Spülen jährlich in Regen produziert. Über 90 Patente hält Schock derzeit. Nach dem entwickelten Verfahren werden heute rund 60 Prozent aller Quarzkomposit-Spülen gefertigt. Die Mitarbeiterzahlen haben sich seit 2012 auf über 500 verdoppelt. 2017 wählten WirtschaftsWoche und MSG (Munich Strategy Group) das Unternehmen in die Top 14 des Rankings „Deutschlands innovativste Mittelständler“. Und mit einem durchschnittlich zweistelligen Umsatzwachstum pro Jahr seit 2006 stehe das Unternehmen auf einer hervorragenden Basis für neue disruptive Entwicklungen, so heißt es aus Regen.

Update:
Bestätigt hat sich, dass Stephan Müller seit April als Exportleiter bei Schock angestellt ist. Müller war zuletzt Geschäftsführer TermaCook, zuvor GF bei Pyramis und bei Teka Vertriebsleiter mit Prokura.

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