Schüller

Fast 10 % Umsatzplus im Inland - 69 Mio. Euro investiert

Mit einem sehr guten Jahresumsatz hat Schüller 2020 abgeschlossen: Über 46 Mio. Euro kamen im Corona-Jahr dazu, was 8,4 Prozent Plus entspricht. 600,8 Mio. Euro waren es 2020 insgesamt. 

Selbst im schwierigen Exportumfeld konnte Schüller wachsen: Der Umsatz kletterte im Ausland um 4,6 Prozent auf 149,5 Mio. Euro, bei einer Exportquote von 24,9 Prozent. Auf den Heimatmarkt entfielen 451,3 Mio. Euro (+9,8 %). Die Anzahl der Beschäftigten stieg auf durchschnittlich 1.929 an (+4,9%). Für ihr Engagement erhielten sie Ende Oktober eine großzügige Corona-Sonderzahlung.

Vor allem die Neuheiten der Premiummarke next125 trafen den Nerv der Zeit, so heißt es. Davon zeugt die Auszeichnung mit vier hochkarätigen Designpreisen.

Und auch die Produktionserweiterung konnte weitergeführt werden. Fertiggestellt wurde im August das Parkhaus, das auf 52.000 qm Platz bietet für 1.830 PKW, 70 Motorräder und 448 Fahrräder. Außerdem wurde in Herrieden in Infrastruktur, Gebäude, technische Anlagen, Maschinen, Fuhrpark sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Summe von 69 Mio. Euro investiert. Ein nächster Schritt wird die Inbetriebnahme von Produktionshallen im Herbst 2021 sein.

Zudem wurde das Thema Nachhaltigkeit 2020 weiterverfolgt. Schüller trägt nun in allen drei Scope-Stufen das Siegel „Klimaneutraler Möbelhersteller“, das von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) verliehen wurde. 

Wie in der Branche allgemein spielt auch in Herrieden die Digitalisierung eine Schlüsselrolle. Nicht nur die „Innovations Tour“ alternativ zur Herbstmesse war dafür 2020 ein Beispiel. So wurde ebenfalls das Extranet, das Service-Portal für den Handel, um einige Neuerungen wie etwa digitale Verkaufshandbücher und neue Downloadmöglichkeiten erweitert. Auch die Maßnahmen zur Weiterbildung wurden digitaler. Das Training-Center |s|t|c schafft überdies ein attraktives Lernangebot on demand, das stark nachgefragt wird. Webinare, Online-Live-Seminare wie auch das Web-based-Training trafen laut Unternehmenseinschätzung genau den Puls der Zeit.

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