Ikea

Karlsruhe öffnet am 24. September

Eigentlich wollte Ikea sein letztes großes Einrichtungshaus in Deutschland bereits am 9. Juli öffnen. Doch die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass auch dieser Termin verschoben wurde. Heute geben die Schweden bekannt, dass der Standort in Karlsruhe, die Nummer 54 bundesweit, am 24. September an den Start gehen wird.

„Die Freude ist sehr groß bei uns, dass wir nun nach intensiven Planungen unser stadtnahes Einrichtungshaus in Karlsruhe eröffnen können“, sagt Johannes Ferber, Real Estate Manager Ikea Deutschland. „Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit stets vor Schnelligkeit. Unsere Eröffnung folgt einem umfassenden Sicherheits- und Hygienekonzept, das wir stetig evaluieren und weiterentwickeln. Die darin festgelegten Maßnahmen haben sich bereits in allen 53 Einrichtungshäusern in den vergangenen Wochen bestens bewährt.“

Die Verantwortung von Ikea als großer Einzelhändler stehe dabei im Fokus. „Deshalb steuern wir nicht wie in der Vergangenheit auf Frequenz, sondern auf eine sehr bedachte Eröffnung mit vielen digitalen Elementen“, sagt Einrichtungshauschef Tim Geitner. Damit die ersten Eröffnungstage möglichst zurückhaltend genutzt werden, wird es Informationen und praktische Tipps rund um das neue Einrichtungshaus geben, die zeitnah zur Eröffnung auf ikea.de/Karlsruhe zu sehen sind. „Damit möchten wir möglichst vielen Menschen die Möglichkeit bieten, die Eröffnung auch digital zu erleben.“

Der Zutritt zum Einrichtungshaus soll so gesteuert werden, dass sich maximal eine Person pro 15 qm Verkaufsfläche auf der Fläche aufhält. Das bedeutet bei einer Verkaufsfläche von 18.000 qm, dass sich deutlich unter 1.000 Besucher gleichzeitig dort aufhalten dürfen. Auf diese Weise lässt sich ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern in allen Bereichen gewährleisten.

Derzeit wird noch an einigen Gewerken gearbeitet. „Aktuell stellen wir die Fassade und Außenanlagen fertig. Im Einrichtungshaus selbst werden unsere ,Musterzimmer‘ eingerichtet und die Verkaufsregale nach und nach gefüllt“, berichtet Tim Geitner.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt für Ikea bei diesem citynahen Standort eine große Rolle. „Wir rechnen damit, dass rund 15 Prozent der Besucher zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen“, sagt der Einrichtungshauschef. „Dabei setzen wir auf ein maßgeschneidertes Liefer- und Mobilitätskonzept mit Lastenfahrrädern und Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Autos. Die Haltestelle Weinweg mit je zwei Straßenbahn- und S-Bahnlinien ist nur einen Steinwurf vom Ikea Eingang entfernt. Zudem ist der Standort bestmöglich an das öffentliche Radwegenetz angebunden.“

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