Hettich

Startschuss für die Produktionserweiterung ist gefallen

Am ostwestfälischen Stammsitz Kirchlengern/Bünde erweitert Hettich seine Produktionsflächen für Auszugsführungen und Schubkästen. In die zusätzliche 23.500 qm Nutzfläche einer Multifunktions-Produktionshalle investiert die Gruppe 30 Mio. Euro. Ende 2021 hat das Unternehmen mit vorbereitenden Maßnahmen für das neue Gebäude „C3“ begonnen. Nun erfolgte der offizielle Baustart mit einer feierlichen Grundsteinlegung.

Geplant ist, dass die ersten Produkte der neuen Halle ab dem 2. Quartal 2023 vom Band laufen. Das Gebäude wird logistisch mit der benachbarten Logistikhalle „C2“ verknüpft. Knapp 2.900 Mitarbeiter sind in Kirchlengern/Bünde aktuell beschäftigt. „Die neue Multifunktions-Produktionshalle bietet uns die Chance, mit modernsten Produktionsanlagen die Kapazitätssteigerungen der nächsten Jahre bei verschiedenen Schubkastensystemen zu bedienen und gleichzeitig unseren Kolleginnen und Kollegen ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten“, erläutert Michael Lehmkuhl, Hettich-Geschäftsführer in Kirchlengern.

„Der Bau der neuen Halle ist ein Bekenntnis für den Produktionsstandort Deutschland und zum Generationenwerk von Hettich. Um dieses symbolisch zu untermauern, haben wir eine Zeitkapsel ins Fundament der neuen Halle eingebaut“, ergänztTimo Pieper, Hettich-Geschäftsführer in Kirchlengern. In der Zeitkapsel sind Wünsche der Familie Hettich und der Kollegen weltweit enthalten. Das Generationenwerk von Hettich ist der Grundstein, worauf auch die neue Multifunktionshalle aufsetzen soll.

Die Weiterentwicklung des Unternehmens für die nächsten Generationen ist ein wichtiges Anliegen für Hettich. Deswegen ist die Hettich Gruppe erst vor kurzem um eine Gesellschaft gewachsen. Die Hettich NewCo GmbH wird gemeinschaftlich von Auszubildenden und Kollegen der Aus- und Weiterbildung geführt und gesteuert. So haben die Auszubildenden in ihrer Ausbildung die Zeitkapsel für die Grundsteinlegung angefertigt. „Schließlich sind sie die Zukunft unseres Unternehmens“, erklärt Pieper.

Der Bau einer neuen Halle ist ein sichtbarer Schritt für das langfristige und nachhaltige Wirtschaften bei Hettich. Das bedeutet für Hettich, auch nachhaltig zu bauen. „Die Produktionshalle wird die Vorgaben der Energieeinsparverordnung deutlich übertreffen und einen Beitrag zum verantwortungsvollen Industriebau leisten. Neben zum Teil begrünten Fassaden und Dachflächen wird zum Beispiel eine Photovoltaikanlage installiert“, schließt Lehmkuhl.

Diese Seite teilen