Schüller

Um über 16 Prozent im Ausland gewachsen

Mit einem Umsatz von 554 Mio. Euro ‒ einer Steigerung von 9,9 Prozent im Vergleich zu 2018 ‒ gelang Schüller Küchen 2019 ein überproportionales Wachstum. Die größere Schubkraft kam dabei mit einem Plus von rund 16,3 Prozent aus dem Export, der mit 143 Mio. Euro nun die Quote von 25,8 Prozent erreichte. Die Hauptumsätze wurden im Wesentlichen innerhalb Europas getätigt, so erklärt das Unternehmen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wurden 411 Mio. Euro Umsatz generiert, was einer Zunahme von 8 Prozent entspricht. Vor allem der Premiumbereich mit der Marke next125 habe weiterhin an Bedeutung gewonnen.

Überdies war das Jahr 2019 von intensiver Investitionstätigkeit im Bestand geprägt: So wurden rund 40,6 Mio. Euro in Gebäude, Maschinen & Anlagen, IT & Netz-werk, sowie Logistik & Fuhrpark investiert. Zugleich fiel der Startschuss für die Produktionserweiterung von Schüller-Küchen am Standort Herrieden. Im Frühjahr 2019 wurde mit der Umsetzung der notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen begonnen. Daran schloss sich die Errichtung eines Mitarbeiter-Parkhauses mit einer maximalen Kapazität von 1.870 Stellplätzen an ‒ die Fertigstellung ist für Mitte 2020 vorgesehen. Zum Jahreswechsel 2019/2020 wurden zudem die Fundamente für die neuen Produktionshallen gelegt; die Inbetriebnahme der maschinellen Anlagen ist für Spätherbst 2021 geplant.

Die Zahl der Beschäftigen stieg auf 1.838 (+11%). Dazu gehören aktuell 118 Auszubildende. Attraktive Zusatzleistungen, u.a. aus den Bereichen soziale Absicherung und Gesundheitsvorsorge, schaffen nachhaltige Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit. Stark genutzt wurde das Thema Bike-Leasing.

Neben der zunächst exklusiven Schub-/Zug-Generation „Optimus“, als Nachfolger des bestehenden Systems „Tandem“-Systems (beide von Blum), und der Korpushöhe C5 (84,5 cm) bietet das Unternehmen seinen Kunden neue Händler-Services wie die Option „Order Change“, die die Möglichkeit bietet, Änderungen der Bestellung vollelektronisch abzuwickeln. Die Fokus-Kampagne „To Market We Go“ mit der Koch-App Kitchen Stories, die als Reportagen in unterschiedlichen europäischen Ländern crossmedial produziert wird, profilieren überdies die Marke next125.

Die Aussichten für 2020 sieht Schüller ebenfalls positiv: Trotz geopolitischer Unsicherheiten zeigen sich die regionalen Märkte stabil. Ergänzend tragen das aktuelle Zinsniveau, die agile Baubranche sowie der Drang nach Eigentum und Mobilität der Bevölkerung zu einer stabilen Nachfrage bei.

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