Küchenkonjunktur

Umsatz im Mai bricht stark ein

Die Corona-Pandemie drückt die Umsätze in der Küchenmöbelindustrie deutlich. Im Mai belief sich der Umsatz, wie der VdDK heute mitteilte, auf 393,590 Mio. Euro. Damit lag er um 17,91 Prozent unter dem Vorjahr. Weil auch der April schon um 18,64 Prozent unter Vorjahr abschloss, ist das Plus aus der Zeit vor Corona mehr als aufgezehrt. Bis Ende Mai wurden Küchen im Wert von 2,020 Mrd. Euro umgesetzt und damit 5,14 Prozent weniger als zum selben Zeitpunkt 2019, wobei der Rückgang im Inland bei 3,13 Prozent, im Ausland bei 8,05 Prozent lag. Dass der Auslandsumsatz auch im Mai mit 164,219 Mio. Euro (-21,32 %) stärker einbrach als das Inlandsgeschäft mit 229,371 Mio. Euro (-15,27 %), überrascht nicht.

Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Zahlen im Vorjahresvergleich ausgewertet werden. Da der Mai 2019 einen Spitzenrekord von 17,49 Prozent Plus (14,24 % im Inland) aufwies, ist es auch unabhängig von Corona kaum zu schaffen, diese Umsatzzuwächse noch weiter zu toppen. Überdies erkennt der VdDK anhand der Auftragseingänge, dass sich die Entwicklung 2020 im Frühsommer bereits erholt hat. Die Talsohle ist voraussichtlich schon durchschritten. Erste Anzeichen signalisiert auch der Mai, der gegenüber April nominell von 339,8 auf 393, 6 Mio. Euro (bzw. 217,5 auf 229,3 Mio. Euro) anstieg. Noch krasser wird der Vorjahresvergleich im Juni: Zeigte der Inlandsumsatz 2019 einen extremen Negativtrend von -12,65 bzw. -16,97 Prozent im Inland, wird es im kommenden Juni nun leichter, diesem Vergleich standzuhalten.

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