Zeyko

Wieder insolvent

Hatte Dr. Christian Hilz Zeyko nach der Insolvenz als Unternehmen der la-Cour-Gruppe quasi aus dem Nichts wieder aufgebaut, schlitterte die Schwarzwälder Küchenmanufaktur nun, nach zwei Jahren, wiederum in die Zahlungsunfähigkeit. Bereits am Donnerstag musste er beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenregie für die BES Zeyko Küchenmanufaktur stellen. Die Bearbeitung übernimmt der Stuttgarter Anwaltskanzlei von Philipp Grub. 

Nach der Übernahme durch Trendstore/Brunold startete das Unternehmen 2017 mit 85 Mitarbeitern neu durch. In diesem Jahr hatte sich Zeyko sowohl auf der Kölner LivingKitchen und Küchenwohntrends in Salzburg als auch im September an der Küchenmeile im Kitchen Center Löhne gezeigt. Neben bewährten Programmen sollten u. a. modulare Lösungen für den urbanen Lifestyle ("ZeykoRack"), die mit den Schwesterfirmen aus dem Ladenbau bzw. Innenausbau umgesetzt wurden, die Einzigartigkeit im Wettbewerb manifestieren. Die Produktion indes musste nach Auslaufen des Mietvertrags in Mönchweiler ausziehen. Auf dem Areal der ehemaligen Büros und Werkshallen entstehen derzeit neue Gebäude, in die laut Regionalpresse auch Zeyko in verkleinerter Form einziehen wollte.

„Mit Hilfe der Eigenverwaltung werden wir die Marke Zeyko sanieren und neu aufstellen“, stellt nun Dr. Hilz einen weiteren Neuanfang in Aussicht.

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