Franke Gruppe

Zwei Küchen-Divisionen fusionieren

Die Franke Gruppe will ihre Kräfte in den Segmenten Essenszubereitung, Kochen und Abluftreinigung für die Haushaltsküche bündeln. Bis Januar 2021 werden die Divisionen Faber Hoods & Cooking Systems und Franke Kitchen Systems ab sofort sukzessive zusammengeführt. Ziel sei es, Frankes führende Marktposition in diesen Bereichen langfristig zu festigen und weiter auszubauen, teilte das Schweizer Unternehmen heute mit.

Die Verantwortung für die neue Division wird Barbara Borra, President/CEO der Division Franke Kitchen Systems und Konzernleitungsmitglied, übernehmen. Die Chemieingenieurin ist im Januar 2019 in ihrer jetzigen Position zur Franke Gruppe gestoßen und war zuletzt CEO EMEA der Fontana Group. Davor arbeitete sie zehn Jahre bei Whirlpool, unter anderem als President der Global Food Preparation Category und als General Manager für die chinesischen Niederlassungen.

Ettore Zoboli, President/CEO der Division Faber und Konzernleitungsmitglied, dagegen wird die Franke Gruppe Ende August verlassen. „Mit Ettore Zoboli verlieren wir einen Manager, der Faber in den vergangenen sechs Jahren mit Umsicht, Engagement und strategischem Weitblick sehr erfolgreich auf dem globalen Markt positioniert hat. Er hat damit entscheidend zu den sehr guten Ergebnissen und schnellem Wachstum der Division beigetragen. Wir trennen uns im besten gegenseitigen Einvernehmen und bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihm beruflich und privat alles Gute“, so Patrik Wohlhauser, CEO der Franke Gruppe.

Der Zusammenschluss sei der nächste logische Schritt, um unsere führende globale Marktposition in den Bereichen Essenszubereitung (Spüle und Armatur) und Kochen (Abzugshaube und Kochfeld) für die beiden Marken Franke und Faber weiter zu festigen und auszubauen. „Indem wir unsere Kräfte bündeln, können wir unser Know-how, unsere Erfahrungen und unsere sich ergänzenden Kompetenzen künftig noch besser nutzen. Dies wird uns helfen, bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen und neue dazu zu gewinnen, zum Beispiel durch eine stärkere Innovationskraft, ein attraktives Sortiment ausgewählter Produkte oder einfachere Vertriebs- und Servicestrukturen“, so Wohlhauserund ergänzte: „Als OEM-Produzent von Abzugshauben werden wir noch bessere Lösungen für spezifische Kundenbedürfnisse bieten, gestützt auf Spitzentechnologie und fundierten Branchenkenntnissen.“

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